Garage Project – Hopfen und Malz, statt Benzin und Diesel

Besondere Erlebnisse bekommen extra viel Platz!

Was ist eigentlich dein Lieblingsgetränk? Mmh… ein kühles, gutes Bier steht schon ganz oben auf der Liste. In den verschiedenen Ländern konnten wir schon viele Biere probieren – einige Gute, bei manchen war aber Hopfen und Malz verloren. Klar ist: Auch am anderen Ende der Welt gehört für uns ein „Feierabend-Bier“ (ganz ohne Feierabend) hier und da irgendwie dazu. In der Aro Street in Wellington, ganz im Süden von Neuseelands Nordinsel, ist die kleine Brauerei „Garage Project“ zuhause. Warum uns unsere Neuentdeckung noch lange im Gedächtnis bleiben wird?


Der Name ist Programm. Im angesagten Stadtviertel „Aro Valley“ stehen hinter einer ehemaligen Tankstelle in einer von zwei Garagen große silberne Braukessel. In der anderen wird frisch gezapftes Bier ausgeschenkt. Die Tore und Wände sind mit Graffitis dekoriert. Dort, wo früher mal die Zapfsäulen waren, stehen nun zwei große Barbecue-Grills. Man ist umgeben von einem angenehmen Start-Up-Flair: Ein paar Jungs brauen in einer Garage Bier und erobern die Welt.

Brauerei statt Tankstelle: neuer Trend, der Umwelt zuliebe?

Ein Stück weit ist ihnen das auch gelungen. Mit viel Liebe zum Detail, Kreativität und dem Mut, etwas einfach ein bisschen anders zu machen. Die Einheimischen kommen vorbei und lassen ihre mitgebrachten Flaschen wieder neu auffüllen (schön umweltfreundlich – ganz anders als die Tankstelle zuvor) und die Touristen probieren sich durch das Biersortiment und shoppen im Souvenirladen (T-Shirts, Plakate, Gläser, Baby-Artikel, …). Touristen? Shop? Ja! Mittlerweile hat die Brauerei scheinbar einige Fans und auch der Reiseführer Lonely Planet empfiehlt „Garage Project“ als besonderen Tipp, wenn man die Stadt Wellington besucht.

Schlicht und stilvoll, schwarz auf weiß: BEER!

Noch bevor wir das alles wussten, fiel uns in einem Supermarkt in der Nähe von Auckland eine ganz weiße Dose ins Auge, auf der in schwarzer Schreibmaschinen-Schrift nur „BEER“ stand. Am Abend stellten wir dann erfreut fest, dass nicht nur die Optik erfrischend anders ist, sondern das Bier auch noch richtig gut schmeckt. Nur wenige Minuten nach dem Blick auf die Rückseite der Dose und einer charmanten Selbstbeschreibung der Brauerei, war unser Besuch beim „Garage Project“ beschlossene Sache.

„La Calavera Catrina“ oder lieber doch ein „Garagista“?

 Vor Ort gefällt uns die entspannte Atmosphäre und wir probieren Biere, die „Garagista“, „Spezial K“, „Los Lobos“ und „La Calavera Catrina“ heißen. Ebenfalls im Angebot wären „Day of the Dead“, „Cereal Milk Strout“, „Great All Whites“ und „White Mischief“ gewesen. Zum Glück haben die Biere nicht nur witzige Namen, sie sind auch sehr lecker – hier sollte für jeden Bierliebhaber etwas dabei sein. Ob es wohl auch einen Lieferdienst bis nach Deutschland gibt? Das „Garage Project“ ist vorerst unsere Lieblingsbrauerei – und das soll schon was heißen für jemanden, der aus Bayern kommt.

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